Archive for April 2006

April 28, 2006

Aktuelle Ausgabe der Elfenpost (Cover)

Link

Rollerfink Radio Update

April 28, 2006

Ralf Paulsen – Mr Ed
Hospitals – Happy Jack
Ween – Pizza Hut Ad
schwump – martian home
Spirocheta Pergoli – Merendine
John Otway – D.K. 50/80
Die Tödliche Doris – Die Schuldstruktur
Bluet T Shirt – You Still Believe in Me
Norwegian-Rocky-Horror 01 – Science Fiction Dobbeltforestilling
Erotic Aerobics – Kinky Chorus Kick and Flash
Athletico Spizz 80 – European Heroes
Flin Flon – Mistassini
Mambo Kurt – Waiting Room
Alternative TV – Still Life
Radio Pyongyang – Start Em Young
UMass Front Percussion Ensemble – Paranoid Android

save gocco

April 27, 2006

Noboru Hayama, Drucker und der japanische Erfinder des „print gocco“ Systems, wollte in den 1970er Jahren ein schnelles und einfaches Haushaltsdrucksystem entwickeln. Die Grundprinzipien des Siebdruck und der Stempeltechnik verbindend, ist „print gocco“ ein selbständiges. sauberes, einfaches und kompaktes System, das Belichter und Druckmaschine in einem Gerät vereint.
Mit Hilfe von Blitzlampen ähnlich denen, die in alten Fotoapparaten verwendet wurden, wird das Bild thermisch auf die Druckschablone belichtet. Nun können farbenfrohe Drucke entstehen indem die mit Farbe versehene Druckschablone an ein auf einem Stück Schaumstoff gelegtes Blatt Papier gedrückt wird.

Japanische Fans haben sich über 25 Jahre an der „print gocco“ Benutzung erfreut. Anders als in Japan hat das Interesse und die Würdigung des Systems außerhalb Japan erst begonnen. Die Leute unter uns, die „print gocco“ erst kurze Zeit kennen sind verständlicher Weise traurig über die Entscheidung des Herstellers Riso, „print gocco“ wegen stagnierender Nachfrage auf dem Heimatmarkt, nicht mehr zu produzieren.

Ja die Gerüchte sind wahr, gocco wird nicht mehr produziert. Aber es ist möglicherweise noch nicht zu spät wenn wir uns alle zusammentun um ein neues zuhause für gocco außerhalb Japans zu finden.

savegocco.com wurde am 10. Dezember 2005 ins Leben gerufen als Startpunkt für Goccofreunde, um für die Weiterführung des Projektes zu Werben. Diese Seite ist in keiner Weise gewerblich verbunden mit gocco oder dessen Hersteller Riso. Wir sind einfach Fans, die versuchen es am Leben zu halten.

Link

Durch die Augen von Michael David Murphy

April 27, 2006

UNphotographable

Dies ist ein Bild das ich nicht fotografiert habe , von einer sehr schwangeren Frau in einem gelben Pullover früh morgens flippernd in einem Einkaufszentrum. Auch nicht von einem Fahrradfahrer, völlig eingekleidet in Elastan, im regnerischen San Francisco vorsichtig aus einem Massagesalon tretend, sein Fahrrad auf den Schultern, während er aus der Rückentasche seines Trikots eine Packung antiseptischen Mundwassers holt.

Link

Gimme the cake!

April 26, 2006

Kenny G sagt:

Wir haben jetzt 150 Coverversionen von Todd Colby`S Cake (Liste der MP3s hier)…
Nicht vergessen: Wir werden sie alle heute, Mittwoch den 28.März, von 3-6pm EST in Kenny G`s Show senden. …

Cake-a-thon 1

… Aufgrund der überwältigenden Nachfrage, wird der WFMU Cake-a-thon nächste Woche fortgesetzt. Mittwoch 5. April 3-6pm EST in Kenny G`s Show

Cake-a-thon 2

Beispiele:

Cake: German Version
Cake Cover 2 by Vicki Bennett
Cake by Irving Sendra (3 years old)
Cake Robot Master by Björn Eriksson
Theremin Cake by Pat Trip Dyspenzer
CAKE YES

Hringur

April 26, 2006

Die Namen der Ringbesitzer werden bei der Vogelwarte Helgoland registriert. Für den Todesfall wird darum gebeten, den Ring mit genauen Angaben zu Ort und Datum des Ablebens, einer kurzen Vita und einer Auflistung sämtlicher Reisen des Ringträgers an die Vogelwarte Helgoland zu schicken. Den Ring können Sie hier direkt bestellen. Exemplar EUR 300.-

Wolfgang Müller

Durch die Augen von Michael Rutschky

April 25, 2006

Deutschlandfunk, Essay und Diskurs
17. April 09:30 Uhr
Vom brotlosen Künstler zum freien Webmaster
Neue Szenen der Bohème
Von Michael Rutschky

Link (Audio).

Update:
weitere, ziemlich gute Essays über Sozialverhalten von Harald Welzer:
Retter in Uniform
Zur Sozialpsychologie des Helfens im Vernichtungskrieg 9. April 09:30 Uhr
Zivilcourage im Ausnahmezustand Handlungsspielräume in der Diktatur 16. April 09:30 Uhr
Helfer- und Retterkarrieren. Widerstand in unmenschlichen Konstellationen 23. April 09:30 Uhr

oder
Der Geist der Leit-Kultur Bestandsaufnahme und Kritik Von Mathias Greffrath 14. April 09:30 Uhr

oder
podcast

pongmechanik

April 25, 2006

Cyberniklas sagt:

Pongmechanik ist eine elektromechanische Umsetzung des Videospielklassikers Pong. Und anstatt die Abbildungsqualität realistischer zu gestalten, übernimmt es exakt die Darstellung des ursprünglichen Pong. Auch das Steuerinterface unterscheidet sich kaum. Allerdings bricht das Spiel die Black Box auf: Was im Computer vor sich geht, wird wieder nachvollziehbar und fühlbar.

Link

Adam Harvey braucht mehr spam

April 24, 2006

Adam Harvey nimmt spam Betreffzeilen und platziert sie digital zu großformatigen, fotografischen Bildern.

„Es begann mit der Idee. Ich dachte mir spam ist ein ziemliches Hassobjekt geworden und möglicherweise kann es zu etwas angenehmeren gemacht werden. Ich spielte eine Weile mit dem Gedanken und dachte mir der beste Weg es darzustellen ist mit Porno als Medium. Es ist wie die Idee aus Scheiße Gold zu machen“.

Link via Wired

Es ist das selbe Prinzip, das John Cage in einem Ausschnitt eines 1967 aufgenommenen, 3 stündigen Gesprächs mit Morton Feldman beschreibt:

Morton Feldman: Ich war dieses Wochenende am Strand.
John Cage: Ja.
MF: … Und in neuerdings sind Transistorradios am Strand.
JC: Ja.
MF: … plärren laut rock ’n‘ roll.
JC: Ja.
MF: Überall.
JC: Ja. Und hast Du es genossen?
MF: Nicht besonders. Ich habe mich darauf eingestellt.
JC: Wie?
MF: In dem ich sage… Gut, Ich dachte an die Sonne und das Meer als das geringere Übel.
JC: Weißt Du wie ich mich an das Problem der Radios in der Umgebung angepasst habe? Ziemlich genau wie primitive Menschen sich den Tieren anpassten vor denen Sie Angst hatten und die wahrscheinlich, wie Du sagst, Eindringlinge sind. Sie malten Bilder von ihnen in ihre Höhlen. Und so machte ich einfach ein Stück mit Radios. Und nun wann immer ich Radios höre – auch wenn es nur eines ist, statt, wie Du am Strand, zwölf gleichzeitig, denke ich „Super, die spielen einfach mein Stück.“

Link via Kenny G

Dunkle Künste im Harz

April 24, 2006

Ich hoffe nun, dass der Trank seine Wirkung zeigt. Wie schon angedeutet, unterlagen die Verfluchten einer Versteinerung, die aber irgendwie auch pflanzliche Züge trägt – fragt mich nicht – die sie sich vermutlich eingehandelt haben, als sie in ein Ritual geplatzt sind. Klingt als hätte da im Harz irgendjemand mit dunklen Künsten herumgespielt. Genaueres werden wir wohl nicht erfahren, da sich das Ministerium als Auftraggeber in Schweigen hüllt. Die Leute aus der Forschungsabteilung wissen auch nicht wirklich mehr, Nela spottete nur was von „quasiherbaler Lebensform auf Steinbasis“. Nun ja. Ich glaube, sie hat zumindest den unglücklichen Wissenschaftler gesehen, der den Trank zuerst versuchen musste…

Stimmung:müde

nesaiatrionalis aus Ihrem Livejournal